Barcamp Business 2016: Rückblick & Resümee

Barcamp Business 2016: Rückblick & Resümee

Wir wussten es im Vorfeld: Ein Barcamp ist anders als andere Veranstaltungen. Das merkten wir schnell beim 1. Barcamp Business. Von Anfang an herrschte eine andere Atmosphäre. Was hatte ich mir im Vorfeld Gedanken gemacht. Ich dachte darüber nach, wie wohl die unterschiedlichen Teilnehmer aufeinander reagieren würden. Ich überlegte, wie sie mit dem offenen Format des Barcamps umgehen würden, wenn sie noch nie eine Open-Space-Veranstaltung besucht haben. Die meisten Menschen können sich ja erst einmal nichts darunter vorstellen, bis sie am eigenen Leib erfahren haben, welche enorme Wirkung sich durch das eigene Mitgestalten entfaltet. Anders als bei anderen Veranstaltungen bestimmen beim Barcamp schließlich die Teilnehmer selbst, welche Themen während der Veranstaltung besprochen und beleuchtet werden. Einen von uns Organisatoren vorgegebenen klassischen Ablaufplan gab es also nicht. Wir lenkten den Ablauf lediglich durch einen offenen Zeitplan, vier Barcamp-Prinzipien und zwei Barcamp-Regeln. Den Rest steuerten die Teilnehmer selbst, mal als impulsgebender Initiator und mal als interessierter Zuhörer. Überraschungen gab es von Anfang an Freitag Punkt 13:30 Uhr ging es los. Im Plenum versammelten sich die verschiedensten Menschen. Teilweise waren sie mehrere Hundert Kilometer angereist, nur um zwei Tage miteinander und mit uns zu verbringen. Ich war beeindruckt. Ich muss gestehen, dass wir bei unserer Planung anfangs mehr an Teilnehmer aus NRW gedacht hatten, als wir die Location wählten. Dass nun Menschen extra aus München, Berlin, Saarbrücken, Frankfurt etc. angereist waren, erfüllte uns Organisatoren mit Stolz und Freude.     Und die Teilnehmer waren grandios. Obwohl 2/3 der Teilnehmer keine Barcamp-Erfahrung hatten, entstand schnell eine vertrauensvolle Gruppenatmosphäre. Obwohl viele Barcamp-Neuling waren, haben sich trotzdem viele getraut, sich nicht nur auf alles einzulassen,...
»Wie können wir Wirtschaft neu verstehen«

»Wie können wir Wirtschaft neu verstehen«

Betrachten wir die Businesswelt durch die Brille der herkömmlichen Sichtweise, bleibt alles wie bisher. Spürst Du es auch? Wenn alles bleibt, wie es ist, betreiben wir massiven Raubbau an den Ressourcen vieler Menschen. Die steigenden Burnout- und Krankheitszahlen sprechen eine klare Sprache. Schauen wir uns die Wirtschaft, und damit die individuellen Menschen in Unternehmen unter dem Blickwinkel der Quantenphysik an, verändert das alles. Neues wird sichtbar. Eine neue Kraft wird einsetzbar: Die Kraft des Geistes. »Spirit im Business« Erst in der Zusammenschau von Ökonomie, Spiritualität und Quantenphysik, sehen wir, welcher Geist sich nachhaltig auszahlt. Im Vorfeld des Barcamp Business, interviewte Astrid-Beate Oberdorf dazu die Bestsellerautorin Siglinda Oppelt. Mit ihrem Buch »Quantensprung im Business« lädt die Vorreiterin und Unternehmensberaterin dazu ein, Ökonomie neu zu verstehen. Im Interview gibt die integraldenkende Ökonomin Antworten auf die Fragen: •    Was ist ein echter Hebel um unsere Wirtschaft erfolgreicher zu gestalten? •    Wie lassen sich die Ressourcen in Unternehmen besser nutzen? •    Wie können Menschen mehr miteinander bewegen? •    Wie genau verändert ein Geist der Wertschätzung unsere Wirtschaft? •    …   twittern teilen  0 teilen  0 teilen  0 mitteilen ...
Werteorientierung im Verkauf

Werteorientierung im Verkauf

Claudia Dietl und ich teilen eine Leidenschaft. Nichts Besonderes. Eher etwas ganz Alltägliches. Obwohl es so normal ist, unterscheidet uns diese Vorliebe von den meisten anderen Menschen. Vielleicht wunderst Du Dich jetzt: Wir lieben es, zu verkaufen! Wenn Du Dich jetzt fragst, warum ich im Rahmen vom Barcamp Business dazu ein Interview mit Claudia Dietl geführt habe und hier über das Thema Verkaufen schreibe, dann hat dies drei gute Gründe: Erstens, nichts prägt unsere Wirtschaft so sehr wie der Verkauf, zweitens, der Wunsch nach echter Werteorientierung wächst und drittens, nirgends zeigen sich Trends so schnell wie im Verkauf. Wenn auch Dich das Thema »Werteorientierung im Verkauf« interessiert und Du jetzt nicht die Zeit hast den Artikel zu lesen, dann schau Dir doch einfach das Interview an. Kurz, klar und konkret spreche ich mit Claudia Dietl, Expertin für »werteorientierte Kaltakquise« und Autorin des Buches »Ethisch handeln – Erfolgreich verkaufen« über drei Dinge: Welche Wirkung Provisionszahlungen im Vertrieb haben. Was für Sehnsüchte nach 50 Jahren Profitorientierung erwacht sind. Wie ethisches Verhalten im Verkauf konkret aussehen kann. Verkaufen – ein leidiges Thema in der Wirtschaftswelt Keine Sorge, wir wollen hier nicht über die Schattenseite des Verkaufens stöhnen und auch nicht über die Abzocke mancher Verkäufer sprechen. Darum geht es uns nicht. Es geht uns vielmehr darum, das Thema Verkauf neu zu betrachten. Wir möchten Deinen Blick darauf lenken, Dich dem Thema unter einem erweiterten Blickwinkel zuzuwenden. Warum? Überlege mal: Womit assoziierst Du Verkaufen? Fühlst Du Dich wohl, wenn Dir jemand etwas verkaufen möchte? Also im Geschäft, am Telefon, im Gespräch … Oder andersherum: Verkaufst Du gerne? Deine Ideen, Deine Dienstleistung, bestimmte Produkte?...
Warum sind Fragen wichtig, um neue Ideen zu bekommen?

Warum sind Fragen wichtig, um neue Ideen zu bekommen?

Der folgende Artikel ist ein Gastbeitrag von Stefan Verhey. WER KENNT DAS NICHT? MIR GEHT ES SO: KAUM STELLT JEMAND EINE FRAGE, SCHON SUCHE ICH NACH EINER PASSENDEN ANTWORT. UND OFT STELLE ICH MIR SELBST AUCH IMMER WIEDER FRAGEN. FRAGEN WIE „WARUM FUNKTIONIERT DAS NICHT?“ ODER „WARUM SIND ANDERE VIEL ERFOLGREICHER ALS ICH?“ DIESE FRAGEN HAT SICH SICHER FAST SCHON JEDER MAL GESTELLT. WIE SCHWER MAN DIESE LÄSTIGEN FRAGEN WIEDER AUS DEM KOPF BEKOMMT! Eine beliebte Strategie diese Fragen von sich abzuschütteln, ist sich zu konzentrieren. Berühmte Methoden, wie man das gut hinkriegt, sind entweder Stille und Meditation oder man geht einem Sport nach. Oder man lenkt sich einfach mit anderen Themen ab. Fernsehen, Zeitung lesen, Bier trinken und den Problemen der anderen in der Kneipe lauschen … Was ist eine Idee? Vor wenigen Wochen habe ich eine Feier ausgerichtet. Es gab reichlich zu Essen. Wir waren drei Köche und ein tolles Team. Für einen aufwendigen Salat fehlten zur Fertigstellung nur noch Pfeffer und Zitronensaft. Also habe ich den Salat gepfeffert und eine Zitrone darüber ausgepresst. Fertig. Als im Laufe des Abends alle anderen Speisen besser liefen, probierten wir den unbeliebten Salat und stellten erstaunt fest, dass noch etwas fehlt. Es war die berühmte Prise Salz. Aber auch jenseits des Tischgedecks können so manche Ideen nützlich sein. Wenn ich ein Problem habe, das gelöst werden muss, dann brauche ich eine gute Idee, um es zu lösen. Wäre der Salat bereits gut gewürzt gewesen und ich hätte ihn trotzdem zusätzlich gesalzen, hätte der Salat nicht zum Gelingen der Feier beigetragen. Unsere Gäste hätten sicherlich ihre Gesichter verzogen und diesen Salat...
Vom Forum Bewusstes Business zum Barcamp

Vom Forum Bewusstes Business zum Barcamp

Das Forum Bewusstes Business erblickte in Düsseldorf das Licht der Welt Im Januar 2009 gründeten Astrid-Beate und Christoph Oberdorf das „Forum Bewusstes Business“ in Düsseldorf. Regelmäßige Treffen, Netzwerken und das Setzen von Impulsen für bewussteres Leben und Arbeiten haben die Oberdorfs geleitet und begleitet. Die Essenz aus dieser Zeit beschreibt Astrid-Beate mit mit den Worten: „Der Wunsch nach einer bewussteren Wirtschaft wächst bei immer mehr Menschen. Gleichzeitig sind die Veränderungen im Denken dafür radikal. Das braucht Mut, Bestehendes loszulassen. Diese Veränderungen brauchen Zeit.“ Persönliche Erfordernisse leiteten im Sommer 2011 in Düsseldorf eine Pause für das Forum ein. Am Ende wird alles gut. Wenn es noch nicht gut ist, ist es nicht das Ende.“ Oscar Wilde Der „Staffelstab“ des Forum Bewusstes Business wird nach Köln weiter gereicht Vor drei Jahren bekam ich eine Mail von Martina Baehr mit der Anfrage, ob wir uns einfach mal treffen sollten – wir hätten vielleicht einige Gemeinsamkeiten.  Na so was – woher wusste die Frau das so genau? Ich war neugierig. Wir  arrangierten ein erstes Treffen in meiner damaligen Praxis in Köln. Beruflich kamen wir aus unterschiedlichen „Ecken“. Dennoch stellten wir freudig fest, dass wir beide eine Idee oder Vision im Hinterkopf hatten: ein Netzwerk zu gründen mit Menschen, die eben solche Impulse und Austausch suchen, um ihren Arbeitsalltag im Beruf (und nebenbei auch privat) erfüllender und freudiger zu gestalten und erleben. Uns trieb das Bedürfnis mit Menschen im Austausch zu sein, die mehr an den psychologischen Zusammenhängen und den sogenannten „weichen Themen“ interessiert waren. Wir fragten die Oberdorfs, ob wir ihren Titel „Forum Bewusste Business“ benutzen dürfen mit ähnlicher Idee und Ausrichtung wie...