Wertschätzung und Digitalisierung

Wertschätzung und Digitalisierung

3 Beispiele zum Thema Wertschätzung und Digitalisierung habe ich für dich zusammengetragen. Sie sollen als Anregung dienen, das Thema Wertschätzung im Kontext von Veränderung unserer Welt durch die Digitalisierung neu unter die Lupe zu nehmen. Die Wikipedia-Definition von Digitalisierung dient als Verständnisgrundlage. Denn ich finde es wichtig, von gleichen Voraussetzungen auszugehen. Zitat (Ausschnitt) Wikipedia: Unter Digitalisierung verstehen wir „Veränderungen von Prozessen, Objekten und Ereignissen die bei einer zunehmenden Nutzung digitaler Geräte erfolgt.“ Wertschätzung und Digitialisierung im Gesundheitswesen. Beispiel 1. Krankenhaus-„Pause“. Mein Krankenhausaufenthalt letzte Woche war zum Glück nur kurz. Es war jedoch eine super Gelegenheit, den  medizinischen Betrieb selbst zu erleben und mir einige Gedanken dazu zu machen. Nach einer kleinen OP mit Vollnarkose wurde ich routinemäßig überwacht. Blutdruck und Puls wurde gemessen, Infusionen überprüft und Schmerz-Medikamente verabreicht. Blutdruckmessen geht heute nicht mehr mit Manschette zum manuellen Aufpumpen wie früher. Nun wurde die Manschette umgelegt und aufs Knöpfchen gedrückt. Während automatisch gepumpt und gemessen wurde, konnte die Krankenpflegerin bei der Nachbarin schon eine kleine Handreichung machen und dann die Werte ablesen. Mich wunderte beinahe, dass sie es noch ablesen und eintippen musste ins Dokumentationssystem. Das kommt sicher auch noch automatisiert demnächst. Ich verfolgte den Weg der Aufmerksamkeit der Krankenpflegerin. Sie wanderte i.d.R. erst zur Infusion, dann kurz zum Gesicht und dann zum Arm wegen des Blutdruckmessens. Die Krankenpfleger und –pflegerinnen hatten ihre Abläufe. Alles funktionierte reibungslos. Natürlich wurde ich informiert über die Möglichkeit zu klingeln zwischendurch etc. Ich fragte mich, wie es mit der Wertschätzung steht mit dem Fokus des Personals auf Abläufe, Medikamente und Geräte. Dabei kam mir der Gedanke, dass es das Gefühl von Sicherheit vermittelt für...
Mitgestalten statt konsumieren – im Gespräch mit Heiko Bartlog

Mitgestalten statt konsumieren – im Gespräch mit Heiko Bartlog

Möchtest Du mehr über Barcamps erfahren? Möchtest Du wissen, wie genau ein solches Barcamp abläuft und was ein solch offenes Veranstaltungsformat alles zu bieten hat? Im letzten Jahr ist unser Barcamp Business gestartet, viele Interessenten stellen im Vorfeld immer wieder die gleichen Fragen an uns Organisatoren. Deshalb habe ich mir für das Gespräch einen der Organisatoren des PM Camps in Berlin – Heiko Bartlog – eingeladen. Mit Heiko spreche ich darüber, was die Besonderheiten eines solchen Barcamps sind und wie Du zum Mitgestalter und Ideengeber werden kannst.   Du erfährst unter anderem:   Was ein Barcamp mit Kaffeepausen zu tun hat. Wie ein Barcamp genau abläuft und wie Du Dich und Deine Themen einbringen kannst. Warum auf Barcamps jeder zum Teilgeber/zur Teilgeberin wird und was das genau bedeutet. Welche Besonderheit das PM Camp Berlin ausmacht. Welche Aufgaben die Gastgeber eines Barcamps haben. Was passiert, wenn mein Themenvorschlag nur wenig Resonanz findet. Warum die Motivation der Teilgeber in der Regel sehr hoch ist und wie dadurch eine Menge positiver Energie entsteht. Warum Barcamps tiefe und intensive Lernprozesse ermöglichen und zum Weiterdenken anregen. Wie das erste PM Camp in Dornbirn Heiko beim Thema Projektmanagement gehalten hat. Warum eine Key Note alleine oft ungenutzte Potenziale zurücklässt und eine Kombination aus Impulsvortrag/Key Note und Open Space nachhaltiger ist und die Umsetzung voran treiben kann. Warum ein Barcamp auch für Introvertierte geeignet ist. Mehr zum PM Camp in Berlin und dem nächsten Barcamp Business 2017.   Hier geht´s zum PM Camp Berlin: PM Camp Berlin 29.9. bis 1.10.2016, Thema Digitalisierung http://berlin.pm-camp.org/   Hier gibt es detaillierte Info´s zum Barcamp Business 2017 – Wandel durch Wertschätzung  ...
»Zukunft der Arbeit: Wie sieht sie aus?«

»Zukunft der Arbeit: Wie sieht sie aus?«

Früher, wenn während meiner Kindheit über Arbeit gesprochen wurde, spielte das verlässliche Einkommen eine große Rolle. Sicherheit war den Erwachsenen oft wichtiger als Erfüllung. Erst in den Generationen danach wuchs der Wunsch nach Erfüllung und Sinn stetig mehr. Sinn, der bis heute immer wieder neu definiert wird. Was macht derzeit Sinn? Was macht in Zukunft Sinn? Wie wird Arbeit in Zukunft aussehen? Viele Unternehmer stellen sich aktuell diese Frage. Auch viele Selbstständige und Angestellte. Du auch? Weil der Wandel der Wirtschaft uns alle betrifft, sind Veränderungen für uns alle relevant. Unsere Großeltern standen zu Beginn der Industrialisierung vor ähnlichen Herausforderungen wie wir jetzt – sie wussten nicht, was das Neue bringen wird. Der Wandel gehört seit Urzeiten zur Wirtschaftsentwicklung dazu. Bei uns zuhause galt Veränderung immer auch als Chance, die man nutzen kann, um sich zu entwickeln und auf angenehmere Art zu arbeiten. Klar machen Veränderungen auch Angst. Denn der Einsturz gewohnter Strukturen und Systeme ist nicht witzig. Häufig machen die Veränderungen erst einmal haltlos. Ich gestehe: Ich selbst stand lange auf Kriegsfuß mit den Herausforderungen, welche die Arbeit 4.0 mit sich bringen wird. Aber je mehr ich nicht nur die Dinge betrachte, die in Zukunft nicht mehr gefragt sind, sondern die Dinge wertschätze, die in Zukunft gefordert sein werden, umso mehr freue ich mich auf das, was wird. Wie wird sich die Arbeitswelt ändern? Mit diesem Artikel möchten wir vom Barcamp Business Mut machen, das Gute im aktuellen Wandel zu sehen. Schon lange sind wir überzeugt, dass wir mit dem bisherigen Raubbau an Ressourcen und dem Liegenlassen von Potenzialen nicht wirklich erfolgreich wirtschaften. Gleichzeitig glauben wir, dass wir...
Vertrauenskultur leben – Wie geht das?

Vertrauenskultur leben – Wie geht das?

Im Zusammenhang mit dem Wirtschaftswandel tauchen immer wieder bestimmte Schlagworte wie Vertrauenskultur, Selbstverantwortung und Selbstorganisation auf.   Aber was bedeutet es konkret, die damit verbundene innere Einstellung auch tatsächlich zu leben?   Martina Baehr hat dazu Uwe Rotermund, den Geschäftsführer der Noventum GmbH  aus Münster interviewt. Die Noventum GmbH ist ein mittelständisches Beratungsunternehmen in dem Vertrauenskultur schon lange eine sehr große Rolle spielt. Das Vertrauen der Führungskräfte in die Fähigkeiten der Mitarbeiter bildet sozusagen die Grundlage der Zusammenarbeit. Eine solche Haltung zeigt sich dann auch im Außen, was  Stabilität und nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg angeht. Die Noventum GmbH wurde bereits dreimal in Folge als „Great Place to Work“ ausgezeichnet.   Das sind die Inhalte des Interviews in Stichpunkten   Warum eine Vertrauenskultur nicht nur ein gutes Arbeitsklima sondern auch wirtschaftlichen Erfolg bedeutet. Und warum das gerade auch in Krisenzeiten besonders wichtig ist.   Die Digitalisierung als Megatrend bzw. Katalysator des wirtschaftlichen Wandels. Warum es neben den technischen Entwicklungen so wichtig ist, die sozialen Systeme anzupassen. Stichworte sind hier die Dezentralisierung von Verantwortung und Entscheidungskompetenz und die Befähigung der Menschen zu mehr Selbstverantwortung und Achtsamkeit.   Über den Paradigmenwechsel in der (Unternehmens-)Führung: Die Führungskraft wird vom Entscheider zum Coach und Befähiger. Der Unternehmer wirkt als Unternehmens-Architekt. Beide stellen die Rahmenbedingungen her, damit die Menschen im Unternehmen erfolgreich arbeiten können.   Wie wichtig im Rahmen der Unternehmensentwicklung der Erfahrungsaustausch mit anderen, gleichgesinnten Unternehmern ist. Und welche Möglichkeiten es dazu gibt.   Über die sich abzeichnenden Trends in der Organisationsentwicklung: Mehr Selbststeuerung, mehr Agilität bei der Zusammenarbeit. Dazu müssen komplizierte, hierarchische Entscheidungsstrukturen abgeschafft und statt dessen mehr  Freiraum geschaffen werden. Damit die Mitarbeiter genug Handlungsspielraum...
Digitalisierung im Business – Brauchen wir ein neues Mind Set?

Digitalisierung im Business – Brauchen wir ein neues Mind Set?

„Es geht um „selbstbestimmte Vernetzung“ auf einer humanen Basis. Die Technik darf nicht mehr unser Leben bestimmen, sondern umgekehrt.“ (Matthias Horx) Das sagt der Trendforscher Matthias Horx in einem Interview, das zurzeit in vielen Presseportalen veröffentlicht wurde. Er entwirft darin einen neuen, integrativen Trend den er den OMLINE-Trend nennt. Dazu nochmal Matthias Horx: „Das Om in „Omline“ stammt von der Meditationssilbe Om und bezeichnet den Zustand, in dem wir digitale Technologien achtsam und souverän im Sinne unserer psychischen Integrität einsetzen.“ Dieses Interview hat mich wirklich zum Nachdenken gebracht, weil es meinen inneren Erkenntnisprozess so treffend wiederspiegelt. Da Digitalisierung im Kontext unseres Barcamp Business ein wichtiges Thema ist, greife ich diesen Gedankenanstoß gerne auf, um meine eigenen Gedanken dazu aufzuschreiben. Ich arbeite seit mehr als 15 Jahren als Projektmanagerin. Und ich habe sehr viele Reorganisationsprojekte geführt und begleitet. Oft bedingen sich Reorganisation und die Einführung  digitaler Technologien gegenseitig: Jede Einführung eines integrierten operativen Systems – wie beispielsweise SAP – erfordert eine andere Form der Zusammenarbeit. Die Nutzung von Business Intelligence – die Verarbeitung von großen Informationsmengen für Planung, Simulation und Controlling – erfordert eine gemeinsame Zielsetzung und einheitliche Begrifflichkeiten seitens der Nutzer. Die Einführung einer Kundenkarte erfordert oft eine veränderte Kommunikation mit dem Kunden. Was ich dabei sehr oft beobachten konnte: Die beteiligten Personen lassen sich oft von den technologischen Möglichkeiten beeindrucken. Und es war eigentlich auch immer klar, dass sich mit der Nutzung der neuen Technologie in den Menschen selbst etwas verändern muss. In ihren Köpfen, ihrer inneren Haltung, ihren Gefühlen und Gedanken –  und dem daraus folgenden Verhalten. Dass sich in der Zusammenarbeit etwas verändern muss. Manchmal hat diese...